Tamoxifen 20 mg: Ihre Therapie bei Brustkrebs

Also, Tamoxifen 20 mg ist ein Medikament, das man vor allem zur Behandlung von Brustkrebs (Mammakarzinom) nimmt. Manche nennen es auch „Anti-Östrogen“.

Im Grunde blockiert es die Wirkung vom weiblichen Hormon Östrogen auf die Krebszellen. Warum? Weil manche Tumore genau dieses Hormon brauchen, um zu wachsen. Es wird oft nach der ersten Behandlung gegeben, einfach um zu verhindern, dass der Krebs zurückkommt. Oder auch, wenn sich schon Tochtergeschwülste, also Metastasen, gebildet haben. Ein echt wichtiger Baustein in der Krebstherapie, sozusagen.

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Wie funktioniert die Tamoxifen Wirkung eigentlich?

Man kann sich das so vorstellen: Bestimmte Brustkrebszellen haben Andockstellen für das Hormon Östrogen, sogenannte Rezeptoren. Dockt das Östrogen da an, bekommen die Zellen das Signal, zu wachsen. Und sich zu vermehren.

Genau da greift Tamoxifen ein. Es ist ein sogenannter selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (kurz SERM). Tamoxifen besetzt diese Andockstellen auf den Krebszellen, aber ohne das Wachstumssignal auszulösen. Die Plätze sind dann quasi blockiert, und das echte Östrogen hat Pech gehabt. Es kann nicht mehr andocken. Dadurch wird das Wachstum der hormonabhängigen Tumorzellen gebremst oder im besten Fall komplett gestoppt. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht wirklich. Es ist einfach ein ziemlich cleverer Weg, dem Krebs seine „Nahrung“ wegzunehmen.

Alles zur Anwendung und Tamoxifen Dosierung

Die Einnahme von Tamoxifen ist meistens eine Langzeittherapie. Ihr Arzt wird natürlich alles ganz genau mit Ihnen besprechen, aber hier schon mal die wichtigsten Punkte.

Wie nehme ich Tamoxifen richtig ein?

Normalerweise liegt die Dosis zwischen 20 mg und 40 mg Tamoxifen am Tag. Meistens reicht aber schon eine Dosis von 20 mg, also eine Tablette. Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser, am besten zu einer Mahlzeit. Und versuchen Sie, sie immer zur gleichen Zeit zu nehmen. Das hilft, einen gleichmäßigen Wirkstoffspiegel im Blut zu halten.

Wie lange die Behandlung dauert, entscheidet immer der Arzt. Bei der unterstützenden Behandlung nach einem frühen Brusttumor empfiehlt man oft eine Einnahme von mindestens fünf Jahren. Manchmal sogar länger. Das ist eine lange Zeit, aber es ist wirklich wichtg dranzubleiben.

Was, wenn ich eine Tablette vergessen habe?

Keine Panik. Nehmen Sie einfach nicht die doppelte Menge beim nächsten Mal. Machen Sie einfach mit Ihrem normalen Einnahmeplan weiter. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie kurz bei Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, die helfen immer gern.

Kann ich die Behandlung einfach abbrechen?

Auf gar keinen Fall ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen. Ein Abbruch auf eigene Faust kann den ganzen Erfolg der Behandlung kaputtmachen. Wenn Sie Probleme oder starke Nebenwirkungen haben, reden Sie mit Ihrem Arzt. Man findet fast immer eine Lösung.

Was Sie vor der Einnahme unbedingt beachten sollten

Bevor Sie anfangen, Tamoxifen zu nehmen, gibt es ein paar Dinge, die Sie wissen müssen. Sicherheit geht vor, klar. Ihr Arzt wird Sie da aber auch ausführlich aufklären.

Wer darf Tamoxifen auf keinen Fall einnehmen?

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • Wenn Sie allergisch auf Tamoxifen oder einen der anderen Bestandteile reagieren.
  • Kinder und Jugendliche dürfen Tamoxifen auch nicht einnehmen.

Wann ist besondere Vorsicht geboten?

Reden Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Tamoxifen einnehmen, besonders wenn einer diser Punkte auf Sie zutrifft:

  • Wenn Sie eine stark verminderte Anzahl an Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen haben.
  • Wenn Ihr Kalziumspiegel im Blut zu hoch ist.
  • Wenn Sie unregelmäßige Blutungen haben, vor allem nach den Wechseljahren. Das muss unbedingt ein Arzt abklären.
  • Wenn sich Ihre Sehkraft während der Behandlung verändert. Dann schnell zum Augenarzt!
  • Wenn bei Ihnen die Blutfettwerte (Triglyceride) stark ansteigen.

Während der Behandlung mit Tamoxifen sind regelmäßige Kontrollen beim Arzt super wichtig. Dazu gehören Blutbild, Kalziumwerte, Leberfunktion und auch jährliche Besuche beim Frauenarzt.

Ganz wichtig: Schwangerschaft und Verhütung

Das ist ein wirklich, wirklich kritisches Thema. Sie dürfen während der Therapie mit Tamoxifen auf keinen Fall schwanger werden. Eine Schwangerschaft muss vor dem Start ausgeschlossen sein. Und nicht nur das: Sie müssen während der gesamten Behandlungsdauer und sogar noch neun Monate nach dem Absetzen von Tamoxifen eine zuverlässige, nicht-hormonelle Verhütungsmethode benutzen. Die „Pille“ geht hier nicht, da sie die Wirkung von Tamoxifen stören kann. Nehmen Sie also lieber Kondome, eine hormonfreie Spirale oder etwas Ähnliches.

Mögliche Nebenwirkungen: Was kann auf Sie zukommen?

Wie bei fast jedem Medikament das wirkt, gibt es auch bei Tamoxifen mögliche Nebenwirkungen. Aber keine Sorge, nicht jeder bekommt sie. Viele davon kommen von der anti-östrogenen Wirkung und fühlen sich ein bischen an wie die Wechseljahre.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie schwere Hautreaktionen bemerken (wie rötliche, zielscheibenartige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabschuppung oder Geschwüre im Mund- und Rachenraum) oder Schwellungen im Gesicht, an den Lippen oder der Zunge mit Schluck- oder Atembeschwerden, brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf!

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Personen)

Zu den Dingen, die am häufigsten passieren, gehören:

  • Hitzewallungen
  • Übelkeit
  • Wassereinlagerungen
  • Hautausschlag
  • Ausfluss oder Blutungen aus der Scheide
  • Unregelmäßige Periode (kann auch ganz ausbleiben)
  • Erschöpfung und Müdigkeit

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Personen)

Etwas seltener, aber immer noch recht häufig, sind:

  • Benommenheit und Kopfschmerzen
  • Sehstörungen (z. B. durch Linsentrübungen)
  • Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung
  • Haarausfall
  • Muskelschmerzen oder Wadenkrämpfe
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Höheres Risiko für Blutgerinnsel (Thrombosen)
  • Juckreiz im Genitalbereich
  • Depressionen

Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen

Noch seltener können ernstere Sachen auftreten, wie Veränderungen am Blutbild, Lungenentzündung, Leberprobleme oder sogar bösartige Tumore der Gebärmutterschleimhaut. Deshalb sind die regelmäßigen Arzttermine so unglaublich wichtig, um Probleme früh zu erkennen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Tamoxifen und andere Medikamente vertragen sich nicht immer. Sagen Sie Ihrem Arzt daher immer alles, was Sie einnehmen – auch rezeptfreie Mittel oder irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel.

Besonders aufpassen sollten Sie bei:

  • Bestimmten Antidepressiva: Wirkstoffe wie Paroxetin, Fluoxetin oder Bupropion können die Wirkung von Tamoxifen schwächen und sollten nicht genommen werden.
  • Blutgerinnungshemmern: Ihre Wirkung kann verstärkt werden, was das Blutungsrisiko erhöht.
  • Hormonpräparaten: Wie schon gesagt, östrogenhaltige Präparate (wie die „Pille“) sollte man nicht nehmen, da sie sich gegenseitig im Weg stehen.

Was steckt in Tamoxifen 20 mg drin?

Also, was ist da eigentlich genau drin? Der Hauptwirkstoff ist natürlich Tamoxifen (als Tamoxifencitrat). Jede Filmtablette enthält 30,4 mg Tamoxifencitrat, was genau 20 mg Tamoxifen entspricht.

Daneben gibt es noch sonstige Bestandteile. Darunter auch Lactose-Monohydrat. Das ist gut zu wissen, falls Sie eine Unverträglichkeit bei bestimmten Zuckern haben. Sprechen Sie dann einfach mit Ihrem Arzt drüber.

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Tamoxifen ist verschreibungspflichtig. Heißt, Sie brauchen ein Rezept vom Arzt, um es zu bekommen. Sie können Ihr Rezept aber ganz bequem bei uns einlösen. Laden Sie einfach Ihr E-Rezept hoch oder schicken Sie uns das Papierrezept per Post. Wir kümmern uns dann um den Rest und schicken Ihnen Ihr Medikament diskret und schnell nach Hause. So können Sie sich voll auf Ihre Genesung konzentrieren.

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